Die Idee in einem Satz
Ein Sensor gibt jeder Palette einen Puls, und aus Ungewissheit wird eine Live-Karte.
Der Auftrag: „Ich brauche eine Idee für B2B, die Keynote-Qualität hat.“
Wie wir auf die Idee gekommen sind
Wir haben drei Ideen auf den Tisch gelegt:
- FENWA, Cybersecurity: „Die ruhigste Nacht.“ Tausende Angriffe prasseln wie Regen gegen eine unsichtbare Glaswand. Am Morgen steht da: 0 Vorfälle.
- KAIRON, Logistik: „Jede Palette hat einen Puls.“
- KONTOR, Finanz-Software: „Der Abschluss, bevor der Kaffee kalt ist.“
Gewonnen hat die Nummer 2. Bei Logistik hat fast jeder Entscheider sofort eine eigene Geschichte im Kopf: die Lieferung, von der keiner wusste, wo sie gerade steckt.
Das Bild dazu war ein Herzschlag. Eine Palette ohne Sensor ist für ihren Besitzer sozusagen tot. Kein Signal, keine Information. Mit Sensor lebt sie.
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Der Film
Nacht auf der A7. Von oben sieht man einen Lkw, um ihn herum einen Suchrahmen. Daneben steht Sendung 48213 · Status: unbekannt. „Irgendwo auf der A7 steht gerade eine Palette.“
Schnitt in eine riesige, dunkle Lagerhalle. Dort steht eine einzelne Palette. Daneben eine Infokarte, auf der nur Striche stehen. „Niemand weiß, wo genau.“ Bei „Oder ob die Ware noch kalt ist“ färbt sich die Temperaturzeile rot.
Dann ganz nah: ein kleiner weißer Sensor an der Folie. „Ab heute hat sie einen Puls.“ Die orange LED schlägt wie ein Herz. Ringe pulsen nach außen. Dieselbe Infokarte füllt sich live: A7 · Höhe Göttingen · 4,2 °C im Soll · München 14:32.
Die Kamera fliegt in das Licht der LED hinein. Sie kommt auf einer cleanen Deutschlandkarte wieder heraus. Die Route Hamburg → München zeichnet sich, der Punkt der Palette pulsiert. „Wo sie ist. Wie es ihr geht. Wann sie ankommt.“ Jede Frage bekommt ihre eigene Karte: Standort, Zustand mit kleinem Live-Bild vom Sensor, Ankunft.
„Und wenn es eng wird …“ Auf der A7 bei Bad Hersfeld leuchtet ein Stau auf. Die Ankunft springt rot auf 15:20. KAIRON rechnet um, eine neue Route zieht sich über Frankfurt. Die Ankunft steht wieder bei 14:38, also nur 6 Minuten später. Oben schiebt sich eine Nachricht ins Bild: Kunde wurde automatisch informiert ✓. „… weißt du es vor deinem Kunden.“
Dann zoomt das Bild raus auf einen Containerhafen. Überall leuchten orange Punkte auf, ein Zähler rollt auf 12.000. „Zwölftausend Paletten. Jede mit Puls.“ Ganz Europa bei Nacht wird zu einem Netz. Bei „Puls“ blitzen alle Punkte gleichzeitig auf.
Zum Schluss fliegen alle Punkte zu einem einzigen zusammen. Er wird zum i-Punkt im Logo kairon. „Jede Palette hat einen Puls. Jetzt Demo anfragen.“
Marke und Produktwerte sind für das Konzept erfunden.
Warum das verkauft
- Zuerst das Problem, dann die Lösung. Die ersten sieben Sekunden sind absichtlich unangenehm: kein Signal, keine Antwort. Jeder Logistiker kennt dieses Gefühl.
- Konkrete Zahlen statt Adjektive. 14:32, dann 15:20, dann 14:38. Man sieht den Nutzen. Man muss ihn nicht glauben.
- „Vor deinem Kunden“ ist der eigentliche Verkaufssatz. In B2B geht es nicht um Technik. Es geht darum, vor dem eigenen Kunden nicht schlecht dazustehen.
- Ein kleiner nächster Schritt. „Demo anfragen“ statt „Jetzt kaufen“. Wer in einem Unternehmen entscheidet, sagt lieber Ja zu einem Gespräch als zu einem Vertrag.
Ein Detail, auf das wir stolz sind
Der Herzschlag läuft durch den ganzen Film. Die LED, der Punkt auf der Karte, die Bassdrum in der Musik und am Ende der i-Punkt im Logo schlagen im selben Takt. Mit dem typischen doppelten Schlag.
Die Strecke auf der Karte führt über echte Städte und echte Autobahnen. Der Suchrahmen folgt dem Lkw Bild für Bild. Und die Punkte im Hafen bewegen sich mit der Drohne mit, als würden sie wirklich auf den Containern kleben.
