Die Idee in einem Satz
Der Mond ist ein Keks, und jemand nascht davon.
Der Auftrag: Eine neue Eissorte, Milcheis mit echten Cookie-Stücken. Lustig, mit einer coolen Stimme, hochwertig, und es darf auf keinen Fall nach KI aussehen.
Wie wir auf die Idee gekommen sind
Cookie-Stücke im Eis sind am Ende Krümel. Und was ist rund, hell und hängt nachts am Himmel? Ab da war es eigentlich klar: Der Mond ist ein Keks. Der Name „Mondkrümel“ kam fast von selbst. Und mit ihm die Geschichte.
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Der Film
Eine ruhige Sommernacht. Plötzlich fehlt ein Stück vom Mond. Jemand hat hineingebissen. Der Mond schlägt die Augen auf und schaut nach unten: Seine Krümel landen in einer Schale Eis. „Hey! Das sind meine Krümel!“
Dann sind wir ganz nah dran. Cremiges Eis, ein Löffel zieht durch, man hört es knacken. Der Mond wird neugierig und probiert sich selbst. Danach ist er nur noch ein „Halbmond.“
Zum Schluss die Packung: „NACHTKUGEL Mondkrümel. Cremiges Milcheis mit echten Cookie-Stücken. Neu im Tiefkühlregal.“ Und ganz am Ende, mit einem Zwinkern: „Nicht weitersagen.“
Marke und Produkt sind für das Konzept erfunden.
Warum das verkauft
- Der Witz ist das Produkt. Man lacht über den angebissenen Mond. Dabei hat man schon verstanden, was drin ist: Keks.
- „Nicht weitersagen“ macht aus einem Eis ein kleines Geheimnis. Und Geheimnisse erzählt man gern weiter.
- Der Sound trägt die Stimmung. Sommernacht, das Kratzen eines Metalllöffels, ein knuspriger Biss und kleine, verspielte Übergänge.
Was wir daraus gelernt haben
Mondkrümel war unser erster Film an diesem Tag. Unser ehrliches Fazit nach der ersten Fassung: Die Idee stimmt, aber es bewegt sich zu wenig. Der Becher stand am Ende einfach da. Dabei hätte er sich drehen müssen.
Dieser eine Satz hat alles verändert, was danach kam. Jeder der drei folgenden Filme ist ein Stück mehr Motion: erst GLUTSTEIN, dann ORVEN ONE, zuletzt KAIRON.
